Warum ist Wiedervernässung von Mooren gut für das Klima?

Warum ist Wiedervernässung von Mooren gut für das Klima?

Die Wiedervernässung von Mooren ist gut für das Klima aus mehreren Gründen:

  1. Kohlenstoffspeicherung: Moore sind wichtige Kohlenstoffspeicher. Wenn Moore jedoch entwässert werden, wird der Kohlenstoff in Form von Treibhausgasen (vor allem Kohlenstoffdioxid, aber auch Methan) freigesetzt. Durch die Wiedervernässung von Mooren wird der Wasserstand angehoben und der Abbau von organischem Material verlangsamt, so dass der Kohlenstoff im Boden gebunden bleibt und die Emission von Treibhausgasen reduziert wird.

  2. Reduktion von Treibhausgasemissionen: Durch die Wiedervernässung von Mooren kann auch die Emission von Treibhausgasen aus dem Boden reduziert werden. Denn durch den höheren Wasserstand wird die anaerobe (sauerstoffarme) Umgebung im Boden gefördert, die zur Reduktion von Treibhausgasemissionen führt.

  3. Förderung von Biodiversität: Die Wiedervernässung von Mooren kann auch dazu beitragen, die Biodiversität von Feuchtgebieten zu erhöhen. In natürlichen, vernässten Mooren finden sich zahlreiche Pflanzen- und Tierarten, die an diese Lebensräume angepasst sind.

Durch die Wiedervernässung von Mooren wird also nicht nur der Klimaschutz gefördert, sondern es wird auch ein Beitrag zum Schutz von Biodiversität geleistet.

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